| Elsi, die seltsame Magd |
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Ein Schwank nach Jeremias Gotthelf Fassung: Stefanie Grob, Musik: Mario Batkovic, Regie: Meret Matter Heimiswyl im Emmental. Üppig die Höfe, florierend die Vettern- wirtschaft und rotweiss-kariert sind die Vorhänge in der guten Stube, wo Bauer, Bäuerin, Knecht und Magd beim Abendbrot sitzen. Hier ist die Welt noch in Ordnung, bis Elsi auftaucht und trotz ihrer offensich- tlich ausländischen Herkunft als Magd aufgenommen wird. Von nun an ist nichts mehr wie es war. Die illegale Migrantin erwirbt sich die Liebe des Nachbarbauern und die Missgunst der Dorfbewohner, während in Frankreich die Revolution ausbricht und in das Land, wo Milch und Schoggi fließen, herüberschwappt. Gotthelfs Erzählung von 1843 wird mitten in die Absurdität der globalisierten Welt hineinversetzt und verknüpft aktuelle Themen mit den Techniken des Volkstheaters. Gastspiele: Theater Winkelwiese Zürich. Eingeladen an das Festival „Projektion Europa“ am Hamburger Schauspielhaus.
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